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10/31/2005

eine gefährliche waffe

bon scott war in einer zeit, in der neben der brust auch der männliche bauch behaart sein musste, die hosen nicht die geringsten zweifel an der enormen manneskraft ihrer träger aufkommen ließen und ein mikrofon auch eine gefährliche waffe sein konnte, der verdammt nochmal coolste seiner art. (ach, hätte ich doch nur so eine hose, wie bon scott sie trug, seine manneskraft oder zumindest solch eine flauschige bauchbehaarung.)

10/28/2005

anonym und völlig kostenfrei

sind sie auch im besitz eines hässlichen kindes? schämen sie sich für das kind, lassen es erst aus dem keller, wenn es draußen dunkel ist und die nachbarn im urlaub sind? möchten sie auch endlich mal wieder in den urlaub fahren, wissen aber nicht, wohin mit dem balg? oma, opa und tierheim weigern sich, das kind zu nehmen? dann haben wir die lösung für sie.
kindentsorgung
entsorgen sie ihr hässliches kind einfach und bequem in einem unserer kinder-entsorgungs-körbe ganz in ihrer nähe. anonym und völlig kostenfrei. stellen sie das kind einfach in die dafür vorgesehene vorrichtung, beruhigen sie es vorher mit ein paar warmen worten oder tabletten und leben sie anschließend wieder ihr leben. ohne hässlichen klotz am bein. denn wir garantieren ihnen: sie werden das kind niemals wieder sehen. (gegen einen aufpreis von zehn euro entsorgen wir gerne auch ihr hübsches kind. oma/opa nur nach vorheriger absprache.)

10/27/2005

phodopus sungorus (17)

"hey, du. kleiner dsungarischer zwerghamster. was machst du da?" "ich schreibe einen brief an den präsidenten der vereinigten staaten von amerika." "george w. bush?!" "nein. den anderen." "oh. die haben noch einen anderen?" "äh ... ja. er heißt dr. richard kimble und ist auf der flucht." "ach, tatsächlich? wovor flüchtet er denn?" "man vermutet, vor dummen fragen."

10/26/2005

selbst wenn er lacht

herr kleinesf ist für mehr wahrheit. ich bin selbstverständlich für mehr wahrheit. und auch ein mir völlig unbekannter mann mit grauem bart und toller mütze ist für mehr wahrheit. (und für mehr bier.)
beerless
warum also lügen? wegen der langen nase, oder den kurzen beinen?! nein, viele lüger sehen auch so schon lustig genug aus. daher soll es von nun an heißen: mehr wahrheit, weniger lügen. schließlich sagt man nicht umsonst: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er lacht und sich erbricht ...

10/25/2005

sie mit beiden händen

als ich heute morgen in den spiegel schaute, da saß ein kleiner junge auf meiner schulter und zog mit all seiner kraft an meinem ohrläppchen. da fragte ich den kleinen jungen: "hallo, kleiner junge. sag, warum ziehst du mit all deiner kraft an meinem ohrläppchen?" "meine arme sind so kurz", meinte der kleine junge und guckte ganz traurig. "an deine nase komme ich nicht ran." "oh", sagte ich. "das stimmt. du hast wirklich kurze arme." ich überlegte eine weile. "aber wenn ich meinen kopf zu dir drehen würde, dann könntest du auch an meiner nase ziehen!?" "würdest du das wirklich ... tun?" "aber natürlich. das ist gar kein problem." ich drehte meinen kopf, so dass der kleine junge mir an die nase fassen konnte. voller freude umfasste er sie mit beiden händen, zog an ihr und lachte laut. dann wurde er ein wenig übermütig, hüpfte auf meiner schulter und zog an meiner nase und hüpfte auf meiner schulter und zog und hüpfte und rutschte plötzlich weg. er verlor das geichgewicht, wollte sich noch an meiner nase festhalten doch verfehlte sie knapp. dann hörte ich ihn unsanft auf den kalten fliesen aufschlagen. "aua, kleiner junge. das hat bestimmt weh getan. ... kleiner junge?!" ich suchte den boden ab, zwei stunden lang. doch der kleine junge war verschwunden.

10/24/2005

gerda allerdings auch

tweety mmh. ich weiß ja nicht. aber irgendwie hatte ich tweety ... niedlicher in erinnerung. tante gerda allerdings auch. immerhin weiß ich jetzt, wieso ihr kater gestorben ist.

10/22/2005

sie hielten mich

(neulich im supermarkt) ich hatte federn an den ohren, sah einem huhn recht ähnlich. doch viele menschen lachten nur, sie hielten mich für dämlich.

10/21/2005

ich strecke mich

10:00 uhr morgens. telefonklingeln lässt mich schlagartig wach werden, grummelnd zum telefon robben und ungeschickt den hörer abnehmen. dieser fällt mir aus der hand und schlägt polternd auf dem boden auf. ich fluche leise und hebe ihn auf. "äh, ... hallo?!" "hallo, hier ist frau b., sekretäriat von prof. dr. m.-h., spreche ich mit herrn s.?" "ich denke der ... bin ich." "oh. habe ich sie geweckt?" "gute frau." ich räusper mich. "wenn sie bei einem studenten anrufen, dann müssen sie damit rechnen, dass auch ein student ans telefon geht. und um diese uhrzeit ist es dann auch sehr wahrscheinlich, dass dieser in der tat noch am schlafen ist. und fragen sie doch bitte nicht, ob sie mich geweckt haben, wenn sich meine stimme anhört wie eine wilde mischung aus chewbacca, einem ausgedienten roboter mit kaputtem sprachmodul und bettina, dem mokunanesischen teufelsweib von nebenan. oder denken sie etwa, ich spreche immer so?" "ich ...!?" "was wollen sie?" "ich ... ja. ich wollte ihnen eigentlich nur bescheid sagen, dass das mit dem termin bei prof. dr. m.-h. doch noch klappt. ich ..." "oh." "ich wollte sie aber nicht wecken. das tut mir leid." "das, ja ... ist nicht schlimm. vielleicht habe ich gerade ein wenig ... überreagiert?!" "ja, wie dem auch sei. sie können dann am montag um 14:30 uhr oder um 15:00 uhr kommen. wann ist es ihnen recht?" "dann lieber ... 15:00 uhr?!" "gut. montag, 15:00 uhr. dann können sie ja auch eine halbe stunde länger schlafen." "ja, äh ... das ist richtig. vielen dank." "auf wiederhören." "bis dann." ich lege den hörer gezielt neben das telefon und trete bei dem versuch, zurück unter die bettdecke zu robben, eine offene wasserflasche um. mein gott, denke ich. was tue ich hier? männer robben doch nicht, verdammt. ich richte mich langsam auf und beschließe, mir einen kaffee zu machen. schlafen kann ich jetzt eh nicht mehr und kaffee ist immer gut. ah, ich strecke mich. wenn ich doch nur wüsste, wer zur hölle da eben angerufen hat. und wieso ...

10/20/2005

mit herrn patrick beim chinesen

als ich letztens mit herrn patrick beim chinesen war, da haben uns die ewig grinsenden und unheimlich freundlichen chinesen auch glückskekse angeboten. ganz wie es das klischee verlangt. folgendes stand auf dem kleinen zettel, der sich in meinem keks befand:
keks
ich tue mich mit glückskeksspruchdeutungen immer sehr schwer. vielleicht hat jemand von ihnen eine ahnung, was das bedeuten könnte? im finstren wald ... mmh, ne. keine ahnung.

der vladimir und der iwan

vampire
das sind der vladimir und der iwan. der vladimir und der iwan, die sehen aus wie vampire. sind sie auch. das erkennt man an ihren zähnen. das sind nämlich echte vampirzähne. mit denen beißen sie ahnungslosen jungfrauen in den hals, um dann deren blut zu trinken. jungfrauen sind frauen, die noch nie einen mann abbekommen haben. das liegt daran, weil sie verteufelt hässlich sind und oft nach rosenkohl müffeln. von deren blut ernähren sich der vladimir und der iwan. wenn sie das blut getrunken haben, geht es den beiden richtig gut. dann sind sie ausgelassen und feiern die ganze nacht durch. müssen sie aber auch, denn tagsüber dürfen sie nicht feiern. wenn sie nämlich von sonnenstrahlen getroffen werden, dann zerfallen der vladimir und der iwan auf der stelle zu staub. einfach so. und das wollen sie nicht.

10/19/2005

herr molle - teil 5

[achtung: der folgende teil der beliebten "herr molle"-saga ist für frauen mit einer fußphobie sowie für jugendliche unter 16 jahren nicht geeignet. fußfetischisten hingegen werden vermutlich ihre helle freude haben.] tunja betrat den raum und stolperte über ihre eigenen füße. warmes wasser schwappte aus der schüssel, die sie in ihren händen hielt. "nichts passiert", sagte sie und lachte. "meine füße, sie sind verbogen. ich stolper sehr oft." "ich habe herrn molle schon von deinen verbogenen füßen erzählt." herr molle nickte zustimmend. "passen nicht in schuhe." tunja seufzte. "jedenfalls nicht in normale schuhe." herr molle versuchte, unauffällig auf tunjas füße zu schauen. "sehen sie, verbogen." tunja hielt herrn molle einen fuß vor das gesicht und fing an, unsicher zu schwanken. "wollen sie mal anfassen, herr molle?" herr molle überlegt kurz. er betrachtete den fuß, der aussah wie eine krumme, fleischfarbene banane und komisch roch. "haben sie keine angst vor den bananenwürmern? die fressen doch füße. und ... bananen." "hihi", machte tunja. "sie sind so putzig, herr molle. sie ..." "tunja, würdest du herrn molle bitte seine füße waschen." sibill guckte streng. "der rattenkot an seinen füßen wird langsam hart." herr molle blickte auf seine braunen füße. "ich kann sie mir auch selber ... waschen!?" "nein. oh nein, herr molle. das möchte ich doch für sie machen." tunja wirkte aufgeregt. "ich wasche doch so gerne füße. und sie haben wirklich wunderschöne füße, herr molle." "habe ich?" nein. hat er nicht, dachte der unsichtbare zwerg. sie sind schwammförmig. schwammförmige füße sind hässlich und nur schwer zu epilieren. der unsichtbare zwerg wunderte sich über diesen gedanken. "ja. sie haben wunder-, wunder-, wunder- ..." "tunja!" "... wunderhübsche füße." tunja lächelte ihr debiles lächeln. sie kniete sich vor herrn molle in den staub und nahm vorsichtig seinen rechten fuß in ihre hände. herrn molle wurde es langsam unheimlich, denn tunja streichelte zärtlich über seinen fuß und schien dabei leise zu stöhnen. sie blickte ihm tief in die augen, als ihre zunge über den schmutzigen fuß strich. dann begann sie, lauter zu stöhnen, nahm den großen zeh in ihren mund und saugte. erst zart und vorsichtig, dann etwas kräftiger. während es herrn molle verdammt warm ums herz wurde, glaubte der unsichtbare zwerg, sich übergeben zu müssen. "mein gott, tunja", fuhr sibill sie an. "du sollst dem auserwählten die füße waschen. und nicht oral befriedigen." "aber ... ich mache es doch gerne." rattenkot klebte an ihrer lippe. "er hat die schönsten füße, die ich je gesehen habe." "siehst du denn nicht, wie unangenehm es ihm ist?" tunja und sibill sahen einen schwitzenden herrn molle, der krampfhaft versuchte, seine erektion unter kontrolle zu bekommen. "aber sieh doch nur, sibill. herrn molle scheint es zu gefallen." "ja, ich sehe es." "er hat eine ... wie sagt man nochmal dazu?" "eine erektion, tunja. herr molle hat eine erektion." "ja. er ist so ... niedlich." "würdest du ihm jetzt bitte endlich die füße waschen. du kannst ihn immer noch befriedigen, wenn er garfunkel getötet hat." "ja, sibill. du hast natürlich recht", meinte tunja kleinlaut, nahm einen lappen, tauchte ihn in das wasser und säuberte herrn molles füße. herr molle und der unsichtbare zwerg atmeten erleichtert auf. (fortsetzung folgt) teil 1, teil 2, teil 3, teil 4

10/18/2005

phodopus sungorus (16)

"hey, du. kleiner dsungarischer zwerghamster. was machst du da?" "ich packe meinen koffer und nehme mit: ein stethoskop." "ich verstehe. ich packe meinen koffer und nehme mit: ein stethoskop und einen medizinball." "ich packe meinen koffer und nehme mit: ein stethoskop, einen medizinball und ein bonbon." "ich packe meinen koffer und nehme mit: ein stethoskop, einen medizinball, ein bonbon und ein hasenkostüm." "ich packe meinen koffer und nehme mit: ein stethoskop, einen medizinball, ein bonbon, ein hasenkostüm und eine packung billy boy perlgenoppt, extra extra large." "extra extra large?! wozu das?" "damit habe ich jetzt wohl gewonnen."

unter wasser

auf wasser ging ich lange zeit, wasser weit und breit. doch hatte keine angst ich, zu versinken, zu ertrinken. untergehen, das würd' ich nicht. den horizont, ich vor mir sah, so weit weg, zum greifen nah. die hände streckte aus ich, zu berühren, und zu spüren. leben fassen, würde ich. würde ich? werd' ich nicht. heute spätschicht, morgen nachtschicht. unterschicht. nicht oberschicht. helles licht? fast gar kein licht. gar kein licht. gar kein licht. unter wasser.

10/17/2005

wenig mehr respekt

heute morgen ging eine alte frau an meinem fenster vorbei. sie hatte einen seltsamen hut auf dem kopf und war sehr eingebildet. das konnte man sofort sehen. da habe ich mit meinen händen eine lange nase geformt, sie angeschielt und mit meiner zunge obszöne gesten in ihre richtung gemacht, woraufhin die frau stehen blieb und empört guckte. sie dachte: "die jugend von heute." "ich bin achtundzwanzig, sie alte frau", habe ich geschrien. "achtundzwanzig!" sie guckte mich nur an, zuckte aufreizend mit den schultern und schüttelte ihren kopf. ich machte das fenster auf kippe, denn sie stellte sich schwerhörig. "ich bin achtundzwanzig, erwachsen. und sie brauchen gar nicht so zu tun, als würden sie mich nicht verstehen." ich holte kurz luft. "und gucken sie nicht so blöd." sie ging schnell weiter, ohne mir zu antworten, blickte sich aber alle paar meter um. "alte schnepfe", rief ich ihr hinterher. "ein wenig mehr respekt habe ich doch wohl verdient. bin doch kein kleines kind mehr. nächsten monat werde ich neunundzwanzig."

10/14/2005

da kommt der ludwig

das ist der ludwig. der ludwig sieht aus wie ein frauenheld. ist er auch. denn kaum ein anderer mann hat so viele "kontakte" zu frauen gehabt, wie der ludwig. der ludwig sieht nämlich blendend aus, riecht ziemlich gut und ist auch sehr lustig. wie ein clown, nur ohne schminke und riesenschuhe. weil der ludwig schon so viele "kontakte" zu frauen gehabt hat, nennen ihn auch alle nur den gigolo von ruhpolding. denn da kommt der ludwig nämlich her. aus ruhpolding.

10/13/2005

ja, wirklich

"liebst du dich?" "natürlich." "ich meine, liebst du dich wirklich?" "ja, klar. wenn ich dir das doch sage." "wirklich?!" "ja, wirklich." "dann ist ja gut."
ich liebe mich.

nicht einmal ein fahrrad

"manchmal wünschte ich, ich wäre einfach nur einer dieser menschen, die mit ihrem klapprigen fahrrad die straßen entlangradeln, dabei eine holzpalette mit zweihundert kilogramm bananen auf ihrem kopf balancieren und nichts böses denkend von außerirdischen entführt werden. ich habe noch nicht einmal ein fahrrad."

10/12/2005

ein weiteres stöckchen

ich spiele mit dem gedanken, mir über kurz oder lang einen helm zuzulegen. denn schon wieder wurde ich, nichts böses ahnend, von einem stöckchen niedergestreckt. dieses mal hat es herr sirdregan geworfen, mit all seiner kraft, wie es scheint. früher hätte ich mich schnell zu boden geworfen, oder wäre dem stöckchen einfach elegant ausgewichen. hätte den werfer aufgefordert, noch ein weiteres stöckchen zu werfen und ihm dabei eine lange nase gemacht. wenn ich heute versuche, einem stöckchen auszuweichen, würde ich mir nur irgendwas brechen. oder zumindest zerren. im schlimmsten fall sterben. ohne dem stöckchen ausgewichen zu sein. wie dem auch sei. das schöne und besondere an diesem stöckchen ist, dass die fragen mit zitaten aus songs beantwortet werden sollen oder müssen. das, finde ich, ist eine hervorragende idee. 1. männlich oder weiblich? i'm a rocker, i'm a roller, i'm a right out of controller i'm a wheeler, i'm a dealer, i'm a wicked woman stealer i'm a bruiser, i'm a cruiser, i'm a rockin' rollin' man ac/dc - rocker 2. wo wünschst du dir im moment zu sein? i still dream of the mountains, where i used to be a king king of all outer realms, how i wish to return ... lake of tears - the path of the gods (upon the highest mountain, part 2) 3. wenn du einer geliebten person genau eine sache sagen wolltest, was wäre das? there's ants in the kitchen baby, thought i'd let you know there's ants in the kitchen, thought i'd let you know there's two right there, makin' off with the stereo masters of reality - ants in the kitchen 4. was denkst du über deine besten freunde? when you're through with life and all hope is lost hold out your hands 'cos friends will be friends right till the end queen - friends will be friends 5. was tust du für gewöhnlich freitag nachts? c'mon everybody and lets get together tonight got some money in my jeans and i'm really gone spend it right no more movies for a week or two no more running round with the usual crew ah, who cares? c'mon everybody ufo - c'mon everybody 6. was tust du jetzt in diesem moment? sitting, waiting, wishing jack johnson - sitting, waiting, wishing 7. und was wünschst du dir jetzt im moment zu tun? ride the sky, ride the sky give me wings to fly, ride the sky helloween - ride the sky 8. was denkst du über deinen job? you work your life away and what do they give? you're only killing yourself to live black sabbath - killing yourself to live 9. wie fühlst du dich in eben diesem augenblick? getting over, getting older something is different, something is changed i be happy, i be happy king's x - happy 10a. was denkst du über alkohol? große männer, große geister war'n auch im saufen große meister haben oft ein' drauf gemacht sich dabei kaputt gelacht und es dann noch voll gebracht jürgen von der lippe - große männer 10b. und was über drogen? heart beat is rapid, your blood pumping faster hands reach for the blade - touch her, feel her your body it craves her, she leads you to your grave savatage - white witch 11. wenn du einer verhassten person genau eine sache sagen wolltest, was wäre das? afraid to take a look at yourself afraid of the things you will find you're no friend of mine metal church - no friend of mine 12. momentaner lieblingsong man your own jackhammer man your battle stations we'll have you dead pretty soon sincerely written from my brothers blood machine coheed & cambria - in keeping secrets of silent earth: 3 13. irgend 'nen ratschlag für den rest der welt? drink up, dreamers, you're running dry. peter gabriel - here comes the flood 14. irgendwelche abschließenden worte? you don't always have to fuck her hard in fact sometimes that's not right to do sometimes you've got to make some love and fuckin give her some smoochies too sometimes ya got to squeeze sometimes you've got to say please sometime you've got to say hey i'm gonna fuck you softly tenacious d - fuck her gently da ich niemanden verletzen möchte, werde ich das stöckchen nicht werfen, sondern übergeben. und zwar an die folgenden personen: pulsiv, frau brummelschlumpf und frau fishcat. dann legt mal los.

10/11/2005

gehe ich

"alle vögel sind schon da." "wir haben herbst. für gewöhnlich befinden sich viele gerade auf dem weg nach süden." "alle vögel, alle." "nein. nur die kälteresistenten. die fliegen gar nicht erst weg." "welch ein singen, musizieren." "hast du wieder an omas franzbrandwein geschnüffelt? oder an oma?" "pfeifen, zwitschern, tirilieren." "tiri-was?" "frühling will nun einmarschieren." "wasser marsch." "kommt mit sang und schalle." "wenn du jetzt auch noch anfängst, zu singen, gehe ich."

10/10/2005

ich mit boy

boy georgeobwohl ich damals in unserer dorfdisko fast ebenso ... interessant getanzt habe, wie seinerzeit boy george in dem "do you really want to hurt me"-video (was mir zum einen den titel "tanzkönig", zum anderen jede menge männliche verehrer einbrachte), konnte ich mit boy und seiner musik nie wirklich was anfangen. dieses bild zeigt den guten boy george, wie er gerade das gericht verlässt, nachdem er wegen kokainbesitz angeklagt wurde. es zeigt aber auch, dass er ziemlich alt geworden ist, nun ein wenig aussieht wie udo kier, und er anscheinend musik hört, die nur wenig mit seiner eigenen zu tun hat. dafür erhält er von mir doch glatt zwei sympathiepunkte. (die er allerdings sofort wieder abgenommen bekommt, weil er kokain konsumiert, was man ja nicht darf. böser boy.)

10/08/2005

plastikpfeile am kopf

letztes wochenende habe ich das erste mal bei einem live-rollenspiel mitgemacht. das war total toll. obwohl ich keine ahnung hatte, was ich da überhaupt machen muss. der rolf hat mich nämlich mitgenommen und mir vorher nur gesagt, dass ich mich verkleiden soll. gut, er hat auch einiges zu den spielregeln gesagt, aber ich habe ihm nicht richtig zugehört. denn die ganze zeit schwirrte eine kleine brumselbiene um meinen kopf herum und hat mich abgelenkt. jedenfalls sollte ich mich verkleiden. und meiner fantasie freien lauf lassen, hat der rolf gesagt. da habe ich mich als eine art bär verkleidet. das war ganz praktisch, denn ich hatte noch das bärenkostüm, das ich vor drei jahren zu karneval getragen habe. der rolf hat ganz schön große augen gemacht, als er mich gesehen hat. fand er wohl ziemlich gut. nur eine waffe würde ich noch brauchen, meinte er. ich sagte ihm zwar, das bären keine waffen tragen, aber er hat darauf bestanden und mir ein kleines schwert aus hartplastik gegeben. ich war also eine art bär mit einem plastikschwert. was der rolf war, weiß ich nicht. er sah aber auf jeden fall voll cool aus.
larp1
wir haben auch ein foto gemacht. der in der mitte, der so aussieht wie ein bär, das bin ich. man sieht vielleicht, wie stolz ich bin, dass ich bei dem live-rollenspiel mitmachen darf. rolf ist der coole typ ganz links. der in dem waschbärkostüm, das ist der olaf. den mochte ich nicht. wegen dem olaf bin ich nämlich gestorben. nach nur drei minuten. er hat mich mit einem seiner blöden plastikpfeile am kopf getroffen. dann hat er sich gefreut wie ein kleines kind. dabei ist der olaf schon 54. ich musste fünf stunden regungslos am boden liegen. genau an der stelle, wo ich gestorben bin. das wusste ich aber erst nicht, weil ich dem rolf ja nicht richtig zugehört hatte. also bin ich aufgestanden und wollte weggehen. da hat der olaf mich angebrüllt und mir einen zweiten und einen dritten plastikpfeil an den kopf geschossen. das tat vielleicht weh. dass ich geweint habe, hat aber keiner gesehen. glaube ich. ich habe mich dann wieder hingelegt und versucht, mich nicht mehr zu bewegen.
larp2
ich war gerade eingeschlafen, da ist so ein dicker mann mit einer axt über mich gestolpert. olaf hat ihn dann auch abgeschossen, und der dicke mann ist direkt auf mich drauf gefallen. dreieinhalb stunden musste er auf mir liegen bleiben. bis das rollenspiel zu ende war. denn er durfte sich ja auch nicht mehr bewegen. das war ziemlich doof. er war nämlich verdammt schwer. aber sonst war das live-rollenspiel voll lustig.

10/07/2005

er ist mitunter ziemlich verpeilt

"oh, ja. das ist er." "erinnerst du dich an die sache mit dem isis-konzert?" "isis-konzert?!" "hat ihm schwer zugesetzt. da hat er heute noch dran zu knabbern." "ach was. erzähl." "er hatte sich irrsinnig auf das isis-konzert gefreut. isis machen ..." "könntet ihr bitte aufhören, über mich zu reden, wenn ich direkt neben euch stehe. die sache mit dem isis-konzert kann ich auch selber erzählen." "oh. ich dachte, ich ... okay. leg los." "ich hatte mich irrsinnig auf das isis-konzert gefreut. isis machen ziemlich coole musik. bereits im februar hatte ich mir die karte für das konzert gekauft, am 24.02. um genau zu sein. das konzert sollte zwar erst ende mai stattfinden, dafür aber im nicht allzu großen prime club zu köln. ein früher kauf der eintrittskarte erschien mir also durchaus ratsam. herr r., ein freund von mir, wollte ebenfalls auf das konzert. also habe ich ihm auch eine karte besorgt. die meine sollte bis zum konzert auf meinem schreibtisch liegen, zwischen unzählig vielen anderen sachen. und jeder menge staub. am dienstag, dem 31. mai, sollte es dann endlich so weit sein. auf diesen tag haben herr r. und ich hingearbeitet, fast ein viertel jahr lang. ein paar tage vor dem konzert war ich beim herrn r., wir haben isis gehört, ein wenig zu der musik getanzt und waren voller vorfreude. wir haben auch noch einmal auf seine karte geschaut, da wir uns nicht sicher waren, um wieviel uhr das konzert anfangen sollte. 20:30 uhr, einlass eine stunde früher. das war nicht schwer zu merken. ich verabschiedete mich bis dienstag. und dann endlich war es soweit. der große tag war endlich da. ich sprang unter die dusche, zog mich anschließend an, denn ich wollte nicht noch einmal nackt auf ein konzert gehen, ..." "du warst schonmal nackt auf einem konzert?" "natürlich. aber das ist eine andere geschichte. jedenfalls suchte und fand ich meine isis-karte unter einer zentimeterdicken staubschicht auf dem schreibtisch, in etwa dort, wo ich sie vor so langer zeit hingelegt hatte. ich warf einen kurzen blick auf die karte und wollte sie einstecken. doch irgendwas stimmte nicht. nur was? dann fiel es mir plötzlich auf, und mir wurde speiübel: der aufdruck auf der karte gab mir deutlich zu verstehen, dass das konzert bereits am abend zuvor stattgefunden hatte. montag, 30. mai. wir hatten uns um genau einen tag vertan. ich fing an zu weinen." "das ist wirklich bitter. aber wie konnte das passieren?" "wir sind einfach die ganze zeit und fälschlicherweise davon ausgegangen, dass das konzert am 31. mai ist." "aber ihr habt doch noch kurz vorher nach der uhrzeit geschaut. da hätte euch doch auffallen müssen, dass das konzert schon am montag ist." "ja. ist uns aber nicht aufgefallen." "und was dann?" "ich bin an diesem tag noch zum herrn r. gefahren. wir wussten beide nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. und so haben wir bier getrunken. das einzig vernünftige in solch einer situation. isis aber haben wir an diesem abend nicht mehr gehört." "verständlich. hast du die karte noch?" "natürlich. ich lasse mich ab und an mir ihr fotografieren. meist gucke ich dann so, wie ich sonst nur gucke, wenn ich kleine kinder oder hunde erschrecken will ..."
isis

10/06/2005

den hals nicht voll

wenn ein hochbezahlter fußballer den hals nicht voll bekommt und gegen seinen arbeitgeber-verein klagt, dann wird er bei seinen fans schneller unbeliebt als er "will noch mehr geld" sagen kann, und bekommt von seinem club folgerichtig die rote karte gezeigt. wie herr n. in leverkusen. wenn hingegen ein python den hals nicht voll bekommt und einen alligator verspeisen will, weil die riesenschlange vielleicht beim anblick eines putzeligen kaninchens weich geworden ist, elefanten dann doch eine nummer zu groß erscheinen und alligatoren sowieso viel besser schmecken, dann besteht die gefahr, dass die schlange platzt. so geschehen in einem nationalpark in florida.
python
während herr n. in leverkusen zwar mittlerweile von keinem mehr gemocht wird, aber immerhin noch am leben ist und obendrein weiterhin jede menge geld scheffelt, ist der python hingegen tot. und da frage ich sie: ist das leben nicht ungerecht?

phodopus sungorus (15)

"hey, du. kleiner dsungarischer zwerghamster. was machst du da?" "ich überprüfe." "was überprüfst du denn?" "ob der pilzemann im frühstücksfernsehen recht hat." "inwiefern?" "die giftigen pilze sollen angeblich besser schmecken, als die ungiftigen." "du weisst, dass du vermutlich sterben wirst, wenn du giftige pilze isst?!" "nicht, wenn du mir rechtzeitig den magen auspumpst."

10/05/2005

herr molle - teil 4

herr molle folgte sibill durch einen nur schwach beleuchteten gang. auf dem boden lagen kleine matschige häufchen, von denen ein ziemlich unangenehmer geruch ausging, und in die herr molle unabsichtlich und dennoch ziemlich zielsicher mit seinen blanken füßen hineintrat. "rattenexkremente", sagte sibill. "passen sie auf, dass sie nicht in die rattenexkremente treten." "oh", meinte herr molle und trat in ein weiteres häufchen. "ich ..." "nicht schlimm. tunja wird es sicher eine freude sein, ihnen die füße zu waschen. " sibill machte eine kurze pause. " außerdem wird der geruch die bananenwürmer davon abhalten, ihre füße zu fressen." "bananenwürmer?!" "sehr gefährlich. ernähren sich fast ausschließlich von ungeschützten füßen. und von bananen. aber hauptsächlich von füßen. sie sollten daher immer ihre schuhe anbehalten ..." oder mit rattenkot einschmieren, dachte der unsichtbare zwerg, der elegant um die duftenden häufchen tänzelte und den beiden menschen unbemerkt folgte. "... zumindest, wenn sie durch nur schwach beleuchtete gänge wie diesen hier gehen. bananenwürmern ist es egal, wessen füße sie fressen. die machen auch vor den füßen des auserwählten nicht halt." "das ist ja ... fürchterlich", keuchte herr molle, der sichtlich mühe hatte, den schnellen schritten der dunkelhaarigen frau zu folgen. "jim dem pferdefütterer haben diese elendigen würmer im schlaf den kompletten linken fuß abgenagt." "schlimm." "ja. er war so ein guter tänzer." sie bogen um eine ecke und standen vor einer schweren holztür, die nach innen aufschwang, als sibill kräftig gegen sie trat. "da seid ihr ja schon", tunja klatschte in die hände und hüpfte auf der stelle. "oh, ich freue mich ja so sehr, sie endlich wieder zu sehen, herr molle." "aber wir haben uns doch eben erst ..." "sehen sie, was ich leckeres für sie habe. siebenundzwanzig gebratene hähnchen." tunja hatte aufgehört zu springen, schielte herrn molle strahlend an und deutete mit einer hand auf den holztisch, auf dem ein riesiges tablett mit brathähnchen stand. "und kleider habe ich auch besorgt." herr molle erinnerte sich wieder daran, dass er nur mit einer unterhose bekleidet vor den beiden jungen frauen stand. und vor einem unsichtbaren zwerg, von dem herr molle allerdings nichts wusste. "das ist sehr nett von ihnen, fräulein ... tunja." "er hat mich fräulein tunja genannt, sibill. hast du das gehört?" "natürlich habe ich das gehört, tunja. herr molle hat ein sehr lautes organ." "habe ich?" "ja, haben sie, herr molle. eine tiefe stimme, so wunderschön." tunja lachte und freute sich anscheinend über herrn molles stimme. "tunja. jetzt ist gut. bring eine schüssel mit warmen wasser. herr molle ist in rattenexkremente getreten." "das ist ja niedlich. er ist so süß. wie ein ..." "wenn du dich nicht beeilst, wird garfunkel erwachen und uns alle getötet haben, noch bevor herr molle saubere füße hat und dies verhindern kann." "oh, ich eile, sibill. ich eile." und ich habe hunger, stellte der unsichtbare zwerg fest. er wartete auf einen günstigen moment, nahm sich heimlich ein brathähnchen von dem tablett, huschte hinter einen roten vorhang und ließ es sich schmecken. (fortsetzung folgt) teil 1, teil 2, teil 3

10/04/2005

niemals ein gelbes auto

heute morgen landete ein nach apfelessig müffelnder rollmops auf meiner schulter und flüsterte aufgeregt in mein ohr: "kaufen sie sich niemals ein gelbes auto." "natürlich nicht", antwortete ich ihm. "ich bin ein mann." "dann ist ja gut", sprach der rollmops, und flog davon.

10/03/2005

de niro. mein mentor.

bill gateser ist einer der sympathischsten brillenträger der vereinigten staaten, ein weltklasse bodenturner, querdenker und tagedieb, zudem ziemlich reich, sein name doch eher schlicht. die rede ist von bill gates. nach seinem spektakulären auftritt beim diesjährigen new york marathon, bei dem er etwas mehr als die hälfte der strecke rückwärts laufend zurückgelegt hatte, plant bill gates nun zur überraschung aller den einstieg ins filmgeschäft. norbert hamsen traf den beliebten microsoft boss in seinem domizil in bielefeld, um mehr über die kühnen pläne des bill gates zu erfahren. "mr. gates, die nachricht verbreitete sich wie ein lauffeuer. wie kamen sie auf die idee, schauspieler werden zu wollen?" "das ist noch gar nicht so lange her. ein freund von mir, wir nennen ihn alle nur bubble bob, ein verrückter kleiner kerl, sagte zu mir: ‚nein, bill. das glaube ich dir nicht'. und ich antwortete ihm mit verstellter stimme: ‚ich finde ihren mangel an glauben beklagenswert'. wie der schwarze roboter in dem film ‚kampf der sterne'." "ähm ..." "jedenfalls habe ich auch genauso geatmet wie dieser schwarze kampfroboter. ‚kchoooo-kcheeee, kchoooo-kcheeee.' kennen sie den film?" "ich denke ja." "bubble bob meinte dann sofort, dass ich echt talent zum schauspielern hätte. und wenn bubble bob das sagt ..." "halten sie das denn wirklich für eine gute idee? ich meine, sie haben in diesem bereich noch gar keine erfahrungen sammeln können. und wenn ..." "das ist so nicht richtig. erinnern sie sich noch an ‚alice im wunderland', diesen kunterbunten zeichentrickfilm? und an dieses kleine karnickel mit der uhr, das ständig unter diesen unglaublichen zeitdruck stand?" "ja." "oder an die grinsekatze?" "na klar, die grinsekatze." "erinnern sie sich auch an die klitzekleinen raupen mit den stiefeln?" "äh. nein." "einer von denen, der etwas dickeren mit der brille, habe ich damals meine stimme geliehen." "ach was?!" "ja, ehrlich." "dann konnten sie ja in der tat schon einen einblick in das filmgeschäft gewinnen." "oh, ja. ich bin im grunde schon ein alter hase in diesem geschäft." "aber ohne schauspielerische ausbildung? ich stelle mir das doch ein wenig schwierig vor." "das ist halb so wild. robert gibt mir nützliche tipps. da kann gar nichts schief gehen." "robert?" "de niro. mein mentor." "robert de niro?!" "ja. kennen sie nicht ‚taxidriver'? ‚you talkin' to me?' das ist er, robert de niro." "sagen sie das noch einmal." "das ist er, robert de niro." "nein, ich meine das andere." "‚you talkin' to me? you talkin' to me? well i'm the only one here. who do you think you're talking to? oh yeah? huh? ok.'" "wirklich beeindruckend." "nicht wahr?" "und ob. können sie mir schon sagen, in welchem film wir sie bewundern werden können?" "geplant ist eine neuverfilmung des klassikers ‚ben hur'." "‚ben hur', ein wahrhaft großer film." "das hat bubble bob auch gesagt. sehen sie die sandalen an meinen füßen?" "ja." "die werde ich den ganzen film über tragen." "oh, das ist ... ja. dann bleibt mir wohl nichts anderes mehr übrig, als ihnen viel glück zu wünschen. mr. gates, ich danke ihnen für das gespräch."

10/01/2005

das sind der hans und der peter

hans und peter
der hans und der peter, das sind die besten kumpels. das erkennt man an den komischen verrenkungen, die sie mit ihren fingern machen. diese verrenkungen bedeuten nämlich, dass der hans und der peter zusammen durch dick und dünn gehen. wie die besten kumpels eben. der peter ist der mit der mütze. er sieht aus wie ein hip hopper. ist er auch. denn der peter hört nicht nur hip hop, er lebt auch hip hop. deswegen trägt der peter auch seine mütze wie ein hip hopper lässig auf dem kopf. der peter ist aber auch ein sprayer. ein sprayer ist ein hip hopper, der mit sprühdosen graffiti an fahrzeuge, gebäude oder andere objekte sprüht. das darf er natürlich nicht. macht der peter aber trotzdem. deswegen war er schon dreimal im gefängnis. dort hat er auch den hans kennengelernt. der hans hat schon mit drei jahren angefangen zu rauchen. das war keine gute idee. jetzt hat der hans nämlich lungenkrebs und wird bald sterben. davor hat der hans aber keine angst. er sagt, das alle irgendwann sterben. das stimmt. der hans war sogar noch öfter im gefängnis als der peter. er hat nämlich schon über vierzig autos geknackt, crack an kleine kinder verkauft und an die zweihundert frauen aus osteuropa nach deutschland eingeschleust, ihnen die pässe abgenommen und sie dann in seinem bordell für nur ganz wenig geld arbeiten lassen. das darf man nicht. jetzt ist der hans aber wieder auf freiem fuß, denn er hat versprochen, dass er so etwas nicht mehr macht. macht er aber trotzdem noch. darf nur keiner rausbekommen. was der hans für tätowierungen hat und wo der peter sich mit syphilis angesteckt hat, das erfahrt ihr beim nächsten mal.