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12/30/2005

immer im strohhalm

so sehr man auch saugt, der letzte tropfen bleibt immer im strohhalm.

12/29/2005

meine oma (2/8)

ich stand im supermarkt an der kasse, hielt eine tüte milch in meiner hand und tippte der hageren frau vor mir in der schlange an die schulter. "meine oma hat im hohlen zahn ein radio", sagte ich, und die hagere frau drehte sich zu mir um. "was meinen sie?" sie schaute mich fragend an. "ein radio, ein radio", meinte ich nur und blickte verschämt zu boden. "ich lasse sie nicht vor", sagte die hagere frau nur wenig freundlich. "ich habe selber nicht sehr viel zu bezahlen." sie schob ihren überquillenden einkaufswagen ein stück nach vorne. "meine oma hat im hohlen zahn ein radio", sagte ich leise und schaute mich verschüchtert um. eine alte frau mit hasenzähnen lächelte mich an. "meine oma ist 'ne ganz patente frau", sagte ich zu ihr und starrte auf ihre riesigen zähne, während die alte frau nur lächelte und mir zunickte. ihre vorstehenden zähne machten mir fürchterlich angst. 1/8

12/28/2005

phodopus sungorus (23)

"hey, du. kleiner dsungarischer zwerghamster. was machst du da?" "ich trage einen fahrradhelm." "und warum trägst du einen fahrradhelm?" "zur sicherheit." "aber du fährst doch gar kein fahrrad." "nein. seit meiner fürchterlichen hodenprellung infolge eines fahrradsturzes im jahre 1983 nicht mehr."

12/27/2005

lang war dieser schal

ich erwachte am flauschig weichen bart von mama babuschka und wusste so gleich, der schnee konnte mir nichts mehr anhaben. auch wenn er noch so laut lachte, sein weißes, kaltes lachen. hahaha. denn mama babuschkas behaarte wangen waren wohlig warm, wärmten mich und schenkten mir ein neues leben. die mütze mit dem wolligen bömmel stand mir ausgezeichnet, und so blieb ich neben mama babuschka am feuer sitzen und häkelte uns einen schal, neun meter lang. neun meter lang war dieser schal. und neun nächte lang liebten wir uns auf des eisig bären fell. dann aß ich einen brathering, ah. was schmeckte er mir. lecker.

12/24/2005

der weihnachtsmann

vom himmel hoch, da kommt er her, der mann in rot, drei zentner schwer. wenn es ist dunkel, finstre nacht, vielleicht, er hat was mitgebracht. und tatsächlich: was seh' ich da, auf seiner schulter? ein sack, denk ich, und: fall bloß nicht runter. von dem dache, hoch dort oben, böse winde tobend toben. doch welch ein glück, er rutscht nicht aus, springt wieselflink von haus zu haus. bringt dir und mir, geschenke er, mal wenige, doch oft auch mehr. dann fliegt er heim, in seinen wald, denn er ist müd', weil ziemlich alt.

12/23/2005

frau ist. bauklötze

angie
ha. was haben sie mich ausgelacht. damals. als ich meinte, ich sei verliebt in sie. in angela. mein engel. zu dieser zeit gab es nur diese hässlichen fotos von ihr, diese ... manipulierten. doch ich, ich habe schon damals ihre wahre schönheit erkannt. ich habe ein auge dafür. zwei. und heute? heute lacht keiner mehr. jetzt, wo es diese neuen bilder von ihr gibt. auf denen man direkt erkennt, was für eine wundervolle, wunderhübsche frau sie doch ist. bauklötze staunen sie jetzt. alle. bauklötze.

12/22/2005

gehen sie besser

"das haben sie sich auch anders vorgestellt." "habe ich das?" "das mit der diplomarbeit." "ah, ja. das habe ich mir in der tat anders vorgestellt." "läuft wohl nicht so gut." "wollen sie mich provozieren?" "war nur eine feststellung." "gibt gleich was auf die mütze." "dann gehe ich wohl besser." "gehen sie besser."

12/21/2005

seine komplette nasenscheidewand

herr moss
das ist der herr moss. der herr moss ist model. fußmodel. denn der herr moss, der hat unglaublich hübsche füße. wie eine kleine elfe. eine elfe ist ein winzig kleines und überaus zierliches wesen mit klitzekleinen flügelchen und einem zauberstäbchen. leider kann man auf dem bild seine elfenfüßchen nicht sehen. der herr moss nimmt aber auch drogen. kokain und so. denn er ist ja ein model. der herr moss, der hat sich schon seine komplette nasenscheidewand, etwa 90 prozent seiner nasenschleimhäute und den halben verstand weggekokst. in einer nacht. das ist dem herrn moss aber ziemlich egal, denn er ist ja ein angesagtes fußmodel.

12/19/2005

der ist witzig (2)

ich habe mir heute einen witz ausgedacht. der geht so: eine rübe, ein bärtiger käfer und herr petri aus dem dritten stock gehen spazieren. fragt die rübe: "boah. ist es noch weit?" "ich habe keine ahnung", meint der bärtige käfer. daraufhin bleibt herr petri aus dem dritten stock stehen und fragt den bärtigen käfer: "seit wann hast du eigentlich einen bart?" und? der ist witzig, oder?! (der war witzig: 1)

12/17/2005

ich lache

weinend sitze ich davor. doch dahinter, alle denken sie, ich lache.

12/16/2005

meine oma (1/8)

ich saß auf der parkbank unter meinem lieblingsbaum und schaute traurig dem kalten regen zu, wie er von oben nach unten. "meine oma fährt im hühnerstall motorrad", sagte ich mehr zu mir selbst. doch der alte mann, der vor etwa drei stunden neben mir auf der bank platzgenommen hatte und kleine pöpelchen gezielt neben den papierkorb schnippte, schaute mich nun interessiert an. "motorrad, motorrad", meinte ich. der alte nickte wissend. ein regentropfen lief ihm die wange hinunter und blieb an einer warze hängen. "meine oma fährt im hühnerstall motorrad", wiederholte ich und legte den kopf in meine hände, während sich unter mir ein putziger regenwurm lustig durch den matsch schlingelte. "meine oma ist 'ne ganz patente frau", sagte ich zu ihm, und er horchte kurz auf. dann verschwand er in einem loch.

12/15/2005

phodopus sungorus (22)

"hey, du. kleiner dsungarischer zwerghamster. was machst du da?" "ich singe." "aber dann müsste ich doch was hören." "ich singe lautlos." "ah, verstehe. und was singst du?" "keine ahnung. ich kann es nicht hören."

12/14/2005

marc hat bekommen

siehst du, rita. verdammt. ich habe es dir doch gesagt. habe ich es dir nicht gesagt? ha. ich HABE es dir gesagt. doch du wolltest ja nicht auf mich hören. der marc, habe ich dir gesagt, der spielt doch nur mit dir. wolltest es mir nicht glauben. hast mich lieber ausgelacht und gesagt, ich solle mich nicht so anstellen. und es wie ein mann nehmen, hast du gesagt. doch jetzt, rita, jetzt lache ich. hörst du wie ich lache? hahaha. marc hat bekommen, was er wollte, und dich abgeschossen. einfach so. wie er es immer macht. er hat sogar schon wieder eine neue perle am start. die gabi. und eine neue frisur hat er auch. schau dir das bild an, rita. schau es dir nur an. machen zusammen urlaub auf malta, der marc und die gabi. und haben dort wahrscheinlich ständig gv. und überall. das geschieht dir so etwas von recht, rita. ha. aber so etwas von ...

12/13/2005

superman bei uns

"da wo ich herkomme ist holz härter als stahl." "ist das wahr?" "ja. deswegen heißt superman bei uns auch 'der mann aus holz'."

12/12/2005

herr molle - teil 9

"meine name ist odo", sagte der sichtbare zwerg. "ich bin ein ringträger." odo hielt herrn molle seine kleine hand hin. an jedem seiner kleinen finger steckte ein güldener ring. herr molle wusste nicht so recht, was er darauf sagen sollte. daher sagte er nur: "ein ringträger?!" "ein ringträger hat die aufgabe dafür zu sorgen, dass die prophezeiung in erfüllung geht", erklärte das sprechende pferd. "und viele ringe zu tragen", fügte odo hinzu und zeigte herrn molle auch seine andere hand, deren finger ebenfalls mit zahlreichen ringen bestückt waren. anscheinend war der zwerg sehr stolz darauf, ein ringträger zu sein. "ach so", meinte herr molle und rieb sich seine knollige nase. "aber das eine hat mit dem anderen doch nicht wirklich viel zu tun, oder!?" der zwerg schien die frage nicht zu verstehen. "ich meine, besteht da ein zusammenhang zwischen den vielen ringen und ihrer aufgabe, dafür zu sorgen, dass die prophezeiung in erfüllung geht?" "äh, ja ... natürlich." der zwerg riss beide hände in die höhe. "ich bin ein ringträger." "ich verstehe", log herr molle, und der zwerg nickte zufrieden. "und sie werden mir nun helfen, den gar fürchterlichen garfunkel zu töten?" "nein. oh nein." der sichtbare ringträger schüttelte seinen kleinen kopf. "wo denken sie hin? ich werde lediglich dafür sorgen, dass sie ihn auch töten werden. helfen werde ich ihnen dabei nicht." er machte eine pause. "das ist viel zu gefährlich." "und was ist, wenn ich ihn gar nicht töten will?" "dann ... werde ich dafür sorgen, dass sie es doch tun", sagte der zwerg. unsicherheit verbarg sich in seinen worten. "ja, aber wie wollen sie das tun, herr zwerg?" herr molle verstand es wie kein zweiter, unangenehme fragen zu stellen. "ich ... habe da meine mittel." der zwerg schaute herrn molle grimmig an. er mochte es nicht, wenn man ihm unangenehme fragen stellte. herr molle hingegen schaute konzentriert auf den boden, denn er hatte plötzlich hunger bekommen. "gut", sagte das sprechende pferd. "wollen wir weiter?" "ja. wir sollten weiter. ich werde auf meinem unsichtbaren fahrrad ..." der zwerg blickte sich um. das unsichtbare fahrrad war nicht zu sehen. er machte ein paar schritte zu jeder seite und tastete den staubigen boden mit seinem fuß ab. das unsichtbare fahrrad blieb unentdeckt. "tja, äh. dann werde ich wohl ... laufen." "herr molle?!" herr molle starrte immer noch zu boden. er beobachtete eine kleine raupe, die gerade an einem unsichtbaren fahrradsattel hochkletterte und zu schweben schien. halluzinationen, vermutete herr molle und rieb sich seine augen. dann hielt er sich seinen bauch. sein magen knurrte gar fürchterlich. "gar fürchterlich", murmelte herr molle. "herr molle", wiederholte das pferd etwas lauter. "ich ... ja. ich komme." nachdem herr molle die brathähnchen, die man ihm als wegzehrung mitgegeben hatte, gegessen hatte, kletterte er mühselig auf das stolze ross, und die gefährten konnten ihren weg zu den finstren höhlen von airom fortsetzen. der sichtbare ringträger odo lief neben dem pferd her, denn er hatte sein unsichtbares fahrrad nicht mehr finden können. aber er war ein guter läufer. und verteufelt schnell, so dass er sogar das ein oder andere mal auf das sprechende pferd und den in gedanken versunkenen herrn molle warten musste. herr molle wollte das alles nicht. er hatte noch nie in seinem leben jemanden getötet. und so beschloss er, auch jetzt nicht damit anzufangen. dann erreichten die gefährten die finstren höhlen von airom. (fortsetzung folgt) teil 1, teil 2, teil 3, teil 4, teil 5, teil 6, teil 7, teil 8

12/10/2005

zehn neue plasmafernseher

heute morgen habe ich völlig unerwartet eine rechnung erhalten. für die reperatur meines fernsehers. schon komisch, denn darüber hatten die zwei japaner mit den riesenmagneten kein wort verloren. gut, vielleicht hatten sie es ja doch erwähnt. ich habe immer noch keinen blassen schimmer, was "bimmi-bimmi-bu" oder "bammel-ba" heißt. jedenfalls habe ich nun beschlossen, dass die beiden japaner doch nicht meine freunde sind. für das geld hätte ich mir gut und gerne zehn neue plasmafernseher kaufen können.

12/09/2005

feen tragen stiefel (2)

wenn ich fliegen könnte keine angst, kein schmerz. keiner zurückgeblieben, zu beschuldigen. ich werde es alleine versuchen. mache das schicksal mein eigen. ich lerne, meinen geist freizumachen. mich selbst muss ich jetzt finden. einmal mehr. einmal mehr. wenn ich fliegen könnte, wie der könig der lüfte. könnte weder stürzen noch fallen. ich würde alles fotografieren. wenn ich fliegen könnte, sehe die welt durch meine augen. würde weder stolpern noch scheitern. zu den himmeln würde ich segeln. wenn ich fliegen könnte. so, hier bin ich. in einsamkeit stehe ich. ich habe träume im innern. ich muss es erkennen, mein glaube ist gewachsen. keine angst vor dem unbekannten. nicht mehr. nicht mehr. wenn ich fliegen könnte, wie der könig der lüfte. könnte weder stürzen noch fallen. ich würde alles fotografieren. wenn ich fliegen könnte, sehe die welt durch meine augen. würde weder stolpern noch scheitern. ich könnte mein gefängnis verwüsten. wenn ich fliegen könnte. (...)

12/08/2005

mit ihren riesenmagneten

sie können sich gar nicht vorstellen, was heute passiert ist. daher werde ich es ihnen erzählen. folgendes ist passiert: diverse tagträumereien über fliegende seehunde, feuerspuckende nacktschnecken und biochips hielten mich gerade von produktiver arbeit ab, als es plötzlich an der tür klingelte. es klingelte ein zweites mal, und ich erinnerte ich mich an meine cd-bestellung, auf die ich schon seit einigen tagen wartete, und die mir nun endlich ein freundlicher paketbote überreichen würde. vermutete ich. und so flitzte ich flink wie ein wiesel so schnell es meine geschundenen füße zuließen, zur tür. ich öffnete diese und wollte dem netten herrn paketboten gerade einen ganzen batzen geld in die hand drücken, als ich erkannte, dass nicht der paketmann vor mir stand, sondern zwei verschmitzt grinsende japaner mit eigenartigen helmen und seltsamen anzügen aus gummi, die nicht viel platz für fantasie ließen. der anzug des kleineren von den beiden war rot, der etwas größere trug einen blauen anzug. in ihren händen hielten sie riesige magnete. ich zog schnell die hand mit dem geld zurück, warf die tür ins schloss und atmete tief durch. dann schaute ich durch den schlitz meines briefkastens und hoffte, dass die zwei seltsamen gestalten nicht mehr vor der tür standen. das taten sie auch nicht. stattdessen standen sie direkt hinter mir. eine behandschuhte hand fasste mir an die schulter. "ha", schrieh ich erschrocken auf. "bimmi-bimmi-bu", sagte der kerl mit dem roten helm und einer verteufelt hohen stimme. ich bezweifelte, dass das wirklich japanisch war, was der japaner da von sich gab, konnte aber auch nicht das gegenteil beweisen. "bammel-ba", meinte der kerl mit dem blauen helm und wesentlich tieferer stimme. er sah mich albern an. "ha...hallo", stammelte ich. "bammel-ba-bi-bu", sagte der größere der beiden kleinen japanern. dann drehten sich die beiden von mir weg und bewegten sich überaus vorsichtig durch den flur. ihre hageren körper pressten sie dabei an die wand. anscheinend erwarteten sie gefahren bei mir, von denen ich nichts wusste, godzilla oder vielleicht sogar irgendwelche weltraummonster. so beschloss ich, erstmal eine weile wie angewurzelt an der tür stehen zu bleiben. ein fluchtweg im rücken kann sich sicher noch als sehr nützlich erweisen, wenn zwei halbnackte japaner mit riesenmagneten durch die wohnung schleichen, dachte ich mir. die beiden halbnackten japaner warfen sich mit ihren riesenmagneten um die ecke, landeten im wohnzimmer und entzogen sich somit meinen verunsicherten blicken. eigentlich wäre das ein guter moment gewesen, das weite zu suchen. aber irgendwas hielt mich davon ab. vielleicht die magnete?! keine ahnung. stattdessen durchschritt auch ich langsam den flur, allerdings ohne mich dabei an die wand zu pressen, und blickte vorsichtig um die ecke. da standen sie, die beiden japaner, und hielten ihre riesenmagnete an meinen kaputten fernseher. das schien sie ziemlich anzustrengen, denn ihre mageren körper vibrierten, was kein wirklich schöner anblick war. ihre gesichter waren verzogen und weißer dampf kam unter ihren helmen hervor. ich hatte ein mulmiges gefühl in der magengegend, und zahlreiche fragen schossen mir durch den kopf, wie: was ist, wenn die japaner vor anstrengung explodieren? wie entsorgt man am besten zwei explodierte japaner? kommen noch weitere leichtbekleidete japaner mit riesenmagneten, wenn sie von der explosion erfahren? machen riesenmagnete eigentlich impotent? dann endlich hörten die beiden auf, meinen fernseher mit ihren magneten zu bearbeiten. sie wirkten erschöpft, aber zufrieden, bemerkten mich und lachten mich an. ich hob unsicher meine hand und winkte, lachte aber nicht. "bimmi-bimmi-bu", sagte der kerl mit dem roten helm und deutete auf meinen fernseher. "bammel-ba", meinte der mit dem blauen helm und zeigte ebenfalls auf den fernseher. mit kleinen vorsichtigen schritten betrat ich das wohnzimmer. "der ist ... kaputt." "bimmi-bu." der japaner mit dem roten helm packte mich am arm, ehe ich zurückweichen konnte, und deutete mit dem magneten auf den fernseher. "bimmi-bimmi." ich löste mich aus seinem griff, ging zum fernseher und schaltete ihn ein. "ich sag doch. der fernseher ist ka...." ich machte große augen. "heidernei. ihr habt ... meinen fernseher repariert." "bammel-ba-bi", freute sich der blaue. die beiden japaner waren also einfach nur gekommen, um meinen kaputten fernseher zu reparieren. und davor hatte ich solche angst gehabt ...
japaner
ich musste über mich selbst lachen, und die beiden japaner lachten mit mir. dann holte ich noch flugs meine digi-cam, ließ meine beiden neuen freunde posieren und fotografierte sie. ja, das ist heute passiert.

12/07/2005

heute möchte ich

machmal möchte ich hüpfen. und manchmal auch springen. doch heute, ja ... heute möchte ich einfach nur sitzen.

12/06/2005

phodopus sungorus (21)

"hey, du. kleiner dsungarischer zwerghamster. was machst du da?" "ich weine." "oh. warum weinst du denn?" "weil ich so traurig bin." "und weswegen bist du so traurig?" "wegen der frauen." "der frauen?" "du magst sie lieber als mich." "das ... das ist nicht wahr. niemals könnte mir eine frau das geben, was du mir gibst." "hmm. das stimmt. und jetzt ... knuddel mich."

12/05/2005

der ist witzig (1)

ich habe mir heute einen witz ausgedacht. der geht so: unterhalten sich drei ochsenfrösche. sagt der erste ochsenfrosch: "ich hatte heute eine fliege zum frühstück. brr-oam." daraufhin sagt der zweite ochsenfrosch: "brr-oam. ich hatte heute sogar zwei fliegen zum frühstück. und einen käfer. brr-oam." da meint der dritte ochsenfrosch: "brr-oam. brr-oam. ich habe heute noch gar nicht gefrühstückt." und? der ist witzig, oder?!

12/04/2005

herr molle - teil 8

herr molle ritt auf dem stolzen rosse in einem gemächlichen tempo einen steinigen weg entlang und pfiff ein lustiges lied. er hatte es nicht sehr eilig, die finstren höhlen von airom zu erreichen und den gar fürchterlichen garfunkel zu töten. eigentlich wollte er ihn gar nicht töten. herr molle überlegte, ob es nicht langsam an der zeit wäre, eine rast einzulegen. "na, mein stolzes ross", sagte herr molle und tätschelte den hals des pferdes, wobei er beinahe aus dem sattel kippte. "was hältst du von einer kleinen pause?" "eine pause wäre nicht schlecht", erwiderte das pferd. "mein rücken, er schmerzt. sie sind wahrlich kein leichter mann." der nur wenig leichte herr molle machte ein überaus dümmliches gesicht, denn er war ziemlich überrascht. das stolze ross war anscheinend nicht nur sehr stolz, sondern konnte auch noch sprechen. "heiliger bison-jim, ein sprechendes pferd." ein sprechendes pferd. der unsichtbare zwerg hatte schon oft davon gehört, dass pferde gelegentlich über die seltene gabe verfügten, sprechen zu können. allerdings hatte er bisher noch nie eines dieser pferde gesehen. und eigentlich sollten diese pferde auch nur einzelne worte wie "picknickkorb", "glasfaserkabel" oder "biberfliegen-hoden" sagen können. der unsichtbare zwerg trat nicht mehr ganz so fest in die unsichtbare pedale und ließ sich sicherheitshalber einige meter zurückfallen. sprechende pferde waren ihm unheimlich. "wer ist dieser heilige bison-jim", wollte das sprechende pferd von herrn molle wissen und gab zu: "ich habe noch nie von ihm gehört." "ein sprechendes pferd", wiederholte herr molle, die frage des pferdes ignorierend. er schüttelte ungläubig seinen mächtigen kopf. "was kommt als nächstes? ein unsichtbarer zwerg?!" "meinen sie den unsichtbaren zwerg, der die ganze zeit mit seinem unsichtbaren fahrrad neben uns herfährt?" herr molle blickte sich verunsichert um, konnte aber keinen unsichtbaren zwerg sehen. "der zwerg hat sich gerade einige meter zurückfallen lassen. vielleicht denkt er, ich würde ihn dann nicht mehr riechen können. aber für irgendwas muss meine riesige nase ja gut sein." das pferd lachte. lacht das pferd etwa gerade? fragte sich der unsichtbare zwerg, dessen schlechte ohren nicht mitbekommen hatten, dass das pferd von ihm wusste. über was lacht es nur? der unsichtbare zwerg trat wieder etwas stärker in die pedale. "ah, da kommt er wieder", flüsterte das sprechende pferd. "gleich ist er wieder neben uns." herr molle schaute nach links. "andere seite", meinte das pferd. herr molle schaute nach rechts und direkt durch den unsichtbaren zwerg hindurch. dieser blickte zurück, und für einen kurzen moment lang hatte der unsichtbare zwerg das gefühl, als würde herr molle ihn sehen können. was dieser natürlich nicht konnte. trotzdem war der unsichtbare zwerg für einen augenblick verunsichert, passte nicht auf und fuhr gegen einen großen stein. er verlor das gleichgewicht und stürzte zu boden. eine riesige staubwolke wirbelte auf. das pferd blieb stehen, und zwei augenpaare beobachteten interessiert die staubwolke. diese löste sich langsam auf, und in ihr kam der unsichtbare zwerg zum vorschein, der auf dem boden sitzend sein linkes knie rieb, leise fluchte und nun deutlich sichtbar war. er hatte bei dem sturz seine zauberkappe verloren. überrascht blickte er in die beiden gesichter über ihm. "äh, hallo", sagte der sichtbare zwerg. "ich ... bin nicht mehr unsichtbar, oder?!" (fortsetzung folgt) teil 1, teil 2, teil 3, teil 4, teil 5, teil 6, teil 7

12/02/2005

für einen tag ein hässliches

kind
sind ihnen ihre hübschen kinder auf die dauer zu langweilig? oder wollen sie mal so richtig ihre nachbarn erschrecken? brauchen sie vielleicht eine bewegliche zielscheibe, weil unbewegliche ziele sie schon lange nicht mehr fordern? dann kommen sie doch zu uns. und mieten sie sich für einen tag ein hässliches kind. für nur ganz wenig geld. und ohne sonstige verpflichtungen. wir freuen uns auf ihren besuch.

12/01/2005

meine hüften kreisen

der affe auf dem baum, was macht der da? mir ein lange nase, verdammt. warum macht er das? ich habe ihm doch nichts getan. niemals würde ich einem affen etwas tun. auch nicht dem kleinen dackel hier. neben mir. obwohl er kein affe ist. sondern ein hund. glaube ich. er guckt mich mit seinen großen dackelaugen blöde an. was macht der überhaupt hier, der dackel? außer blöde gucken? auf einem dackel kann man noch nicht einmal reiten. wozu kauft man sich dann einen dackel? stinken nur. bellen. und sind hässlich. ich mache ihm eine lange nase. und will meinen hula-hoop reifen zurück. ich war so gut, besser als die anderen mädels in meiner klasse. ließ meine hüften kreisen. stundenlang. und länger. ich war so gut. und warum sitzen da jetzt zwei affen? fangen an zu tanzen. und der dackel. auch. was machen sie jetzt? die affen, sie halten ... meinen hula-hoop reifen. ich werd' bekloppt. der dackel. er springt hindurch. hach, was ist das nur für eine verrückte welt.