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1/26/2006

sie werden mir folgen

der herr ist umgezogen. also nicht der herr im himmel, sondern ich. gott ist vermutlich immer noch da, wo er gestern und die tage davor auch schon war. vermute ich. ab einem gewissen alter bewegt man sich nicht mehr so viel. ich aber bewege mich sehr wohl noch und bin - wie gesagt - umgezogen. dank der freundlichen unterstützung von herrn dr.schlauf, der mir netterweise webspace zur verfügung gestellt und wordpress eingerichtet hat. ab sofort bin ich hier zu finden. ich hoffe, sie werden mir folgen.

1/25/2006

bill, er weiß

heiliger bimbam. der neue bill, er weiß zu gefallen.

1/24/2006

herr molle - teil 11

der alte mann war nackt. doch bedeckten viele graue haare das, was es bei einem alten mann zu bedecken gab. "sind sie der gar ...?!" herr molle trat einen schritt von dem nackten weg. "nein. ich muss sie enttäuschen, junger ... wohlgenährter freund. ich bin nicht der gar." "ich meine, sind sie der gar fürchterliche garfunkel?" "gar fürchterlich?! mmh." der alte überlegte kurz. "nennen sie mich doch einfach nur garfunkel." das sprechende pferd wieherte möglichst unauffällig. "ich ... sie ... sie sind nackt", glaubte herr molle den alten garfunkel drauf aufmerksam machen zu müssen. "nun, die finstren höhlen von airom sind sehr ... finster. da stört es niemanden, wenn ich nackt rumlaufe." er machte eine pause. "außerdem bin ich eh der einzige, der dort rumläuft. und ich bekomme nur selten besuch. aber heute scheint mein glückstag zu sein." der gar fürchterliche nackte lächelte unbemerkt hinter seinen vielen haaren. "glückstag ... ja." herr molle dachte an das schwert. und an seinen auftrag. er dachte auch an sibill. und an die schielende tunja. dann glaubte er, die schielende tunja schreien zu hören. "töten sie ihn, herr molle. SO TÖTEN SIE IHN DOCH", rief eine schrille stimme schier unglaublich laut. herr molle drehte sich um und erblickte einen kleinen elefanten, der ein überaus gequältes gesicht machte. er zog eine art hölzernen streitwagen hinter sich her. in dem streitwagen standen zwei frauen. sibill, die eine peitsche schwang und damit den bemitleidenswerten elefanten antrieb, und tunja, die anscheinend immer noch dem wahnsinn verfallen war. die beiden frauen und der arme elefant erreichten die anderen. "ist das der gar fürchterliche garfunkel?" sibill verzichtete auf überflüssige begrüßungsfloskeln. "garfunkel, ja. das bin ich. wenn auch nicht gar fürchterlich", antwortete der alte garfunkel. "und sie sind eine sehr hübsche frau, wenn ich das so sagen darf." "er sieht gar nicht ... gefährlich aus." sibills vorwurfsvolle worte waren an herrn molle gerichtet. "äh ...", meinte dieser. herr molle überlegte, ob er sich dafür entschuldigen sollte, dass garfunkel nicht gefährlich aussah. "er ist gefährlich. GEFÄHRLICH", keifte die aufgebrachte tunja und sabberte. "ich denke nicht, dass er das ist." herr molle blickte den alten an. "sind sie doch nicht, oder?!" garfunkel kratzte sich an einer mit vielen haaren bedeckten stelle unterhalb seines bauchnabels. er wirkte dabei nicht sehr gefährlich. "er wird uns alle töten", behauptete tunja und zog an herrn molles arm. "sie müssen ihn töten, bevor er uns tötet." "aber ich möchte sie doch gar nicht töten", sagte garfunkel. "er möchte uns gar nicht töten", wiederholte herr molle. "aber ... die ... die prophezeihung des großen simon ...", stotterte sibill. "vielleicht hat sich der große simon ja vertan?!" "der große simon?! ein prophet? hihi. haha." der gar fürchterliche garfunkel fing gar fürchterlich laut an zu lachen. "warum lachen sie", wollte herr molle wissen. "ja, warum lachen sie", wollte auch sibill wissen. "töten sie ihn, herr molle", forderte tunja, dieses mal nicht ganz so energisch. "der große simon, ha. da hat sich der große simon wohl einen kleinen scherz mit ihnen erlaubt." sibill schüttelte langsam den kopf. "sie kennen den ... großen simon?" "na klar. und ob ich ihn kenne. der große simon ist mein kleiner bruder. dieser verrückte kerl. zog ständig durch die lande und hat den menschen seine geschichten erzählt. verrückte geschichten", garfunkel fing wieder an zu lachen. "und sie haben ihm diesen groben unfug tatsächlich abgekauft?!" "wir ... nun ja." sibill sah in diesem moment genau so aus, wie einer dieser menschen, die dumm aus der wäsche schauen. "ja." sie errötete. "hihi." "dann ...", begann herr molle. "dann werde ich sie wohl nicht töten." "na, das hoffe ich doch", lachte der nackte garfunkel. (fortsetzung folgt) teil 1, teil 2, teil 3, teil 4, teil 5, teil 6, teil 7, teil 8, teil 9, teil 10

1/23/2006

ziemlich erschöpft

na, dass ich das noch erleben darf. das letzte mal, als mir das passiert ist, das war anfang der 90er. ich war noch ein junger bursche, hatte vielleicht zwei oder dreimal gv. höchstens. da hörte ich "ride the sky" von helloween und bearbeitete meine luftgitarre in grenzenloser extase, hatte zeit und raum vergessen und bemerkte auch nicht, wie meine mutter plötzlich in meinem zimmer stand und mich entsetzt anstarrte. meine finger flitzten vermutlich nicht einmal halb so schnell und schon gar nicht so präzise über die imaginären saiten meiner luftgitarre wie die finger der beiden protagonisten in dem gitarrenduell, doch ich gab mein bestes. mein posing konnte sich durchaus sehen lassen, wie ich fand. zumindest überzeugte das bangen meines heads meine mutter davon, dass darin der grund für meine allenfalls durchschnittlichen schulnoten lag. in den folgenden jahren weitete sich mein musikgeschmack, flinke finger und highspeed-gitarrenduelle waren nicht mehr zwingend erforderlich, damit ich musik gut fand. und irgendwann waren noch nicht einmal mehr gitarren erforderlich, damit ich musik gut fand. doch dieses extatische gefühl, das habe ich seitdem nie wieder gehabt. bis heute. da war ich plötzlich wieder 15, schüttelte meinen kleinen, doch recht hübsch anzusehenden kopf und spielte luftgitarre noch genauso gut wie damals. das lied war heute zwar ein anderes ("strangers in the night"), die band auch (gamma ray). doch einer der gitarristen (kai hansen), der war damals schon mit von der partie und ließ mich auch vor über zehn jahren schon vor verzückung meinen kopf heftigst schütteln. hu, dass ich das noch erleben darf, damit hatte ich nicht mehr gerechnet. aber ein überaus gutes gefühl, doch. jetzt allerdings, jetzt bin ich ziemlich erschöpft.

1/20/2006

lass es doch

"zu ausgebrannt, um kreativ zu sein. zu müde, um mir etwas aus den fingern zu saugen." "dann lass es doch bleiben." "das lasse ich."

1/19/2006

feen tragen stiefel (4)

ameisen am leben, doch so allein. lebendig, so lebendig. alles was wir brauchen ist geld, nur ein klein wenig geld. und das ist alles, wonach wir suchten. (mache das geld. mache die wäsche.) nur ein klein wenig geld macht, dass die welt sich dreht.

1/17/2006

herr molle - teil 10

"da passe ich niemals durch." herr molle, das sprechende pferd und odo, der ringträger, standen vor einer felswand und betrachteten einen schmalen spalt. "und wenn ich schiebe", schlug das sprechende pferd vor. "ich glaube nicht." der wohlgenährte herr molle schüttelte seinen massigen kopf. "einen anderen weg gibt es aber nicht." der sichtbare zwerg kletterte durch den spalt. "oh, ist das dunkel hier", hörten die anderen ihn feststellen. der zwerg bewegte sich einige meter vorsichtig durch die dunkelheit, bevor er stehen blieb und rief: "eechooo." "eechooo. chooo. hoo. o", antwortete eine stimme aus der dunkelheit. das sprechende pferd steckte den kopf durch den spalt. "huch. das ist aber wirklich dunkel hier." "eechooo. chooo. hoo. o." "odo?!" "das, äh ... war ich nicht", meinte odo. "eechooo. chooo. hoo. o." "ich auch nicht", sagte das sprechende pferd. "eechooo. chooo. hoo. o." das echo schien näher zu kommen. "hey, was macht ihr da drinnen?" herr molle, der immer noch vor dem spalt stand, bekam langsam wieder hunger. das sprechende pferd zog hastig den kopf zurück, und odo, der es augenscheinlich sehr eilig hatte, stolperte aus dem spalt. "was ist passiert?" "da ... da ... da", stotterte der zwerg. "ich lieb dich nicht, du liebst mich nicht!?" herr molle fühlte sich für einen kurzen augenblick sehr witzig, erntete aber keine lacher. "da hat jemand echo gerufen", schnaufte das pferd. "und odo war es nicht." "mmh. vielleicht ein ... höhlenmonster?" "höhlenmonster rufen nicht echo", wusste odo. "dann war es vielleicht ..." herr molle hielt den atem an, und odo machte sicherheitshalber noch einen schritt von dem spalt weg. "... der gar fürchterliche ..." "echooo. chooo. hoo. o", ertönte es aus dem spalt und ein kleiner kopf, der nur aus grauen, zotteligen haaren zu bestehen schien, blickte daraus hervor. "hihi. da habe ich euch aber ganz schön erschreckt, habe ich wohl." der sichtbare zwerg und ringträger odo kippte nach hinten. er versuchte seinen schock mit einem langen, tiefen schlaf zu bekämpfen. das sprechende pferd hingegen versuchte unauffällig in der gegend rumzustehen und wieherte. pferde wurden in der regel nicht angegriffen, wenn sie nur unauffällig in der gegend rumstanden und wieherten. es sei denn, bei den angreifern handelte es sich um ein rudel wölfe. doch wie ein rudel wölfe sah der alte mann, der nun aus dem spalt trat, nicht aus. (fortsetzung folgt) teil 1, teil 2, teil 3, teil 4, teil 5, teil 6, teil 7, teil 8, teil 9

1/16/2006

an einem montagmorgen

in gabis schuhen schwankend, für meine füße viel zu klein, ich um die ecke wankend, fiel hin und brach das bein. (entschuldigen. normalerweise würde ich mich für so etwas entschuldigen. nicht aber an einem montagmorgen, nein. nicht an einem montagmorgen.)

1/13/2006

meine oma (3/8)

ich saß auf der wippe und mir gegenüber ein kleines mädchen. wir wippten schon eine ganze weile, und die misstrauischen blicke der mutter begleiteten uns. "meine oma hat 'nen nachttopf mit beleuchtung", flüsterte ich dem kleinen mädchen zu. doch es hatte mich nicht gehört und lachte nur, denn das wippen bereitete dem mädchen viel spaß. "mit beleuchtung. mit beleuchtung", sagte ich, dieses mal etwas lauter, und kniepte dem mädchen zu. "was haben sie da zu meiner tochter gesagt?" die mutter stand nun direkt neben mir und schaute mich böse an. "ich möchte nicht mehr wippen", meinte das kleine mädchen. doch ich wippte weiter und rief laut hinaus: "meine oma hat 'nen nachttopf mit beleuchtung." ich lächelte vor mich hin und wippte weiter und weiter und ... "ich habe keine lust mehr", quengelte das kleine mädchen. "hören sie endlich auf, junger mann. meine tochter möchte nicht mehr wippen." ich hörte schließlich auf zu wippen, und das kleine mädchen kletterte von der wippe. schnell lief es ihrer mutter in die arme. "meine oma ist 'ne ganz patente frau", meinte ich nur und versuchte, alleine weiter zu wippen. 1/8, 2/8

1/11/2006

phodopus sungorus (24)

"hey, du. kleiner dsungarischer zwerghamster. was machst du da?" "ich hüpfe." "mmh. von hier unten sieht es so aus, als würdest du schweben." "ich hüpfe sehr langsam." "und hoch, ja. das ist sehr ... " "beeindruckend?!" "ja, das ist es."

1/10/2006

traurig, aber ...

... leider wahr: vanilla ice - to the extreme
vanilla ice
sechszehn jahre nenne ich das wohl mieseste album der rap-geschichte schon mein eigen. mehr als doppelt so viele versuche, das album bei ebay zu versteigern, scheiterten bisher. doch gebe ich die hoffnung nicht auf.

1/09/2006

ständig minderheitenwitze

ich habe nun schon seit etwa drei monaten eine zecke auf meiner nasenspitze festsitzen, die auf den namen giuseppe hört und ständig minderheitenwitze erzählt. lange zeit lief es auch ganz gut mit uns beiden, ich konnte sogar über die meisten seiner witze lachen. aber mittlerweile geht mir giuseppe ziemlich auf den zeiger. kann mir vielleicht einer sagen, wie ich giuseppe von meiner nase entfernen kann, ohne dass einer von uns beiden sterben muss?

1/06/2006

jetzt 'nen schlumpf?

"grüß gott, i bin der tod." "ach was? das kann ja jeder behaupten." "vorbei ist deine not." "meine geldnot!? das allerdings wäre schön." "kumm', dei zeit is um." "uh, herr tod. sind sie etwa österreicher?" "geh', moch ka theater." "hoho. fass mich nicht noch einmal an." "i bin's, der gevatter." "der gevatter abraham!? krieg ich jetzt 'nen schlumpf?"

1/04/2006

ein wachsapfelstück klebte

"schnippidi", meinte der kleine grüne kerl, der an der lampe über meinem küchentisch baumelte. "ah", schrie ich, um damit meinen schreck zu unterstreichen. ich zog einen zweiten strich unter meinen schreck, indem ich einen großen satz zurück machte. "hihihi, schnippidi." der grüne kerl schien mich auszulachen. "wer ...?" ich überdachte kurz meine frage, während riesige glubschaugen mich aus einem für den kleinen körper viel zu großen kopf anstarrten. "was bist du?" "schnippidi. ein kobold, das bin ich." das erklärte natürlich die körpergröße von grob geschätzten zehn zentimetern. und die grüne haut. und auch den winzigen lendenschurz aus braunem leder, der nur das nötigste bedeckte. der kobold ließ sich fallen und landete zielsicher in der obstschale, in der obst aus wachs einen hübschen anblick bot. "ich heiße klimper, schnippidi." "klimper schnippidi?!" kein ungewöhnlicher name für einen kobold, vermutete ich. "nur klimper, schnippidi." "ach so." ich trat einen schritt näher, denn gefährlich sah mir der kleine kerl nicht aus. "und was machst du in meiner küche?" "eine gute frage ist das, schnippidi. eine sehr gute frage." ich wartete auf die antworte auf meine gute frage. "und?!" "schnippidi?" "was du hier machst, wollte ich wissen." "ach so, schnippidi. ich warte." der kobold nahm sich einen wachsapfel aus der schale und biss hinein. lautes schmatzen deutete darauf hin, dass es ihm schmeckte. nach drei weiteren bissen legte er den rest des apfels zurück in die schale und grinste mich breit an. ein wachsapfelstück klebte an seinem mundwinkel. "und ... auf wen wartest du?" eine weitere gute frage, wie ich fand. "schnippidi." klimper klatschte in die hände. "auf flinker, meinen vetter." "ach so." ich klang tatsächlich ruhiger, als ich in wirklichkeit war, grinste dafür aber ziemlich schief. "und ... dann?" "dann zeige ich ihm unser neues zuhause, schippidi." klimper sprang wieselflink auf meine schulter, obwohl ich nicht glaube, dass ein wiesel ebenso elegant auf meiner schulter gelandet wäre wie der kobold. zumindest hätte sich das wiesel dabei nicht an meinem ohr festgehalten. "ich, äh ... ja. mache uns in der zeit dann mal 'nen tee." denn tee ist in solch einer situation sicher nicht das schlechteste, dachte ich. "schnippidi", meinte klimper, denn er dachte vermutlich das gleiche.

1/03/2006

ich war als kind sehr hässlich (1)

"ich war als kind sehr hässlich. ich sollte auf ein poster. für eine kampagne. für empfängnisverhütung." so oder ähnlich behauptet es jedenfalls jürgen von der lippe auf der kassette, die ich als kind so sehr geliebt habe, dass ich sie auch heute noch nahezu auswendig kann.
und hässlich war auch diese frau. doch ihren namen, den sage ich nicht.

1/02/2006

feen tragen stiefel (3)

kaninchen eins ich wünschte, ich wäre ein vogel. vögel können fliegen. ich wünschte, ich wäre ein vogel. vögel können fliegen. ich würde vierzehntausend meilen weg sein, bevor du auf wiedersehen sagen kannst. ich wünschte, ich wäre ein kaninchen. kaninchen können laufen. ich wünschte, ich wäre ein kaninchen. kaninchen können laufen. ich würde fünfzehntausend meilen weg sein, bevor du deine kanone abfeuern kannst. ich wünschte, ich wäre ein vogel. vögel können fliegen. ich wünschte, ich wäre ein kaninchen. kaninchen können laufen. (...)